Neubritzer Nachrichten

Ein neues QM im Herzen von Neubritz

 

Im Januar 2021 ist das neue Quartiersmanagement (QM) Glasower Straße in Neukölln-Britz gestartet. Das QM-Team hat Räumlichkeiten in der Juliusstraße 41a bezogen und freut sich nun die Nachbarschaft kennenzulernen. 

 

Daniel Kerber, Selin Nehring und Desislava Blumenthal bilden das neue Team des QM Glasower Straße. Sie arbeiten als Quartiersmanager*innen eng mit Anwohner*innen, Vertreter*innen lokaler Einrichtungen, privatwirtschaftlich angesiedelten Interessensgruppen im Gebiet sowie Fachämtern des Bezirksamts Neukölln zusammen. 

 

„Wir sind da und hören zu, was uns unterschiedlichste Menschen aus der Nachbarschaft erzählen. Ihre Geschichten, ihr Wissen und ihr Engagement als Bewohnerinnen und Bewohner, stellen die Grundlagen für Ko-Kreation im Kiez dar. Das heißt wir möchten gemeinsam mit der Nachbarschaft durch Projekte und Aktionen den Kiez gestalten und freuen uns über jede Kontaktaufnahme“, so das QM-Team.

 

Das QM-Team ist pandemiebedingt vorerst über die

E-Mailadresse

qm-glasowerstrasse@morethanshelters.org

und telefonisch unter 030 92368048 zu erreichen. 

 

 

Die Aktionsfondsjury ist gewählt! 

 

Die Mitglieder stellen sich vor

 

 

 

Sa

19

Sep

2020

Stolpersteine in Neubritz

Im Rahmen der Berliner Freiwilligentage beteiligte sich proNeubritz e.V.am 16.09.2020 an der Stolperstein-Putzaktion in Neukölln. Dabei wurde auch an die Schicksale der Opfer erinnert.

 

 

 

In der Hermannstrasse wurde an die jüdischen Kaufleute Karl und Dorothea Althof erinnert, deren Scheiben eingeschlagen wurden, und ihrem Sohn Arno Aron, der der GESTAPO in die Arme lief. Und an Samson Baruch Wurzel mit seiner Tochter Anna, deren Tabakladen in der Bürgerstrasse geplündert wurde. Und an Benno und Hedwig Wittenberg mit ihren Söhnen Erwin und Siegfried in der Grenzallee, deren Betrieb “arisiert” wurde. An Richard und Margot Schäfer mit Sohn Kurt Max sowie Leo Cohn in der Julius Straße. An die jüdischen Schwestern Else und Johanna Grand in der Rungiusstrasse, die in den Freitod gingen, um der Deportation zu entgehen. An das “Euthanasie” -Opfer Klara Jacob aus der Silbersteinstrasse, wobei bei den behinderten Menschen erste Massenvernichtungen geübt wurden. An den Kommunisten und Widerstandskämpfer Karl Tybussek in der Jahnstrasse, an den Sozialdemokraten und Verleger Paul Fürst in der Bruno-Bauer-Straße sowie dem Vorsitzenden des Brüderkreises der Philip-Melanchthon-Kirche und Mitbegründer der Bekennenden Kirche Carl Pohl in der Silbersteinstrasse.